Eilike Schlenkhoff
Eilike Schlenkhoffs Malerei bewegt sich zwischen Abstraktion und Figuration, zwischen Farbfeldmalerei und illusionistischer Raumdarstellung. Ausgangspunkt sind elementare Bildmittel: ein Pinselstrich, ein Farbfleck, eine zeichnerische Geste. Diese behaupten sich im Bildraum mit sichtbarer Lust am Experiment und werden dabei einer überraschenden Umwertung unterzogen.
Das vermeintlich Abstrakte wird bei Schlenkhoff unversehens zum greifbaren Gegenstand, gewinnt Raum und verändert seinen Zustand. Einzelne Pinselstriche werfen Schatten auf den Bildgrund wie Flugobjekte, ganze Bündel von Strichen formieren sich zu mehrdeutigen Organismen. So ist über die Jahre ein vielschichtiger malerischer Kosmos entstanden, der die Grenzen des Mediums kontinuierlich auslotet und dabei immer wieder neue malerische Sensationen hervorbringt.
Eilike Schlenkhoff, geboren 1984 in Herne, lebt und arbeitet in Wuppertal. Einzelausstellungen zeigte sie unter anderem bei Rasche Ripken und der Galerie Stefan Rasche in Berlin, darunter „Alles auf Rot” (2021), „Rauhfaserdackel” (2022), „Alles und Nichts” (2024) und „Rokokokokotte” (2025).