Tammo Thomas

Tammo Thomas nähert sich seinen Bildern durch das abwechselnde Hinzufügen und Wegnehmen von Farbe. Gesucht wird ein zugleich bestimmter und unvorhergesehener Bildzustand, der sich nicht vorab festlegen lässt, sondern sich im Arbeitsprozess selbst ergibt.

In der stetigen Wiederholung dieses Vorgangs entstehen Spuren vergangener Handlungen, aus denen wiederum Neues hervorgeht. Figürliche und abstrakte Inhalte werden erprobt, weiterentwickelt, behalten oder verworfen, so lange, bis es nichts mehr hinzuzufügen oder wegzunehmen gibt. Die fertige Arbeit trägt die Geschichte ihrer eigenen Entstehung in sich, ohne sie vollständig preiszugeben.

Tammo Thomas arbeitet in Malerei, Zeichnung und Druckgrafik, überwiegend mit Öl auf Holz. Er studierte Freie Kunst an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe.

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Markus F. Strieder

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